Eine Firma – so nachhaltig wie ihr Werkstoff

In der großen neuen, 2019 eingeweihten Produktionshalle der Holzbau-Manufaktur Bergmüller, von links: Otto Bergmüller (Seniorchef), Ludwig Götz (Wirtschaftsreferent des Landratsamts Landshut), Kreisrat Erwin Irlbeck (Freie Wähler), der den Firmenbesuch des Landrats angeregt und vermittelt hat, Bayerbachs 1. Bürgermeister Werner Klanikow, Landrat Peter Dreier, Michael Bergmüller, Johannes Bergmüller mit Hund Lucky, Seniorchefin Rita Bergmüller, Teresa Bergmüller, Seniorchef Robert Bergmüller und Stefan Huber (Einkauf/Disposition/Vertrieb). (Foto: Elmar Stöttner)

Landrat Dreier zeigt sich begeistert von Erfolg und Leistung von Holzbau Bergmüller

Bayerbach. Sie schöpfen aus einem jahrtausendealten Wissensschatz der Menschheit und bringen den Bau mit dem Werkstoff Holz mit modernster Technik auf ein höchstes Qualitätsniveau: Auf diesen Nenner lässt sich die Arbeit der Firma Bergmüller Holzbau bringen, die seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf für ihre Produkte und Leistungen genießt – vom Ein- bis zum Mehrfamilien-Holzhaus bis zu Umbauten und Aufstockungen. Landrat Peter Dreier zollte den Inhabern und den Mitarbeitern der Firma ein begeistertes Lob für ihre Arbeit.

Seit 70 Jahren gibt es den Mittelstandsbetrieb in Bayerbach bei Ergoldsbach und er ist organisch, stetig und mit nachhaltigem Erfolg gewachsen, vom Zimmererbetrieb zur heutigen Holzbau-Manufaktur. Diese Erfolgsgeschichte – bislang gekrönt vom Erweiterungsbau im Jahr 2019 samt Vergrößerung des Firmengeländes von 4000 auf nun 11000 Quadratmeter – war nur einer der hoch interessanten Themenkomplexe, zu denen die Seniorchefs Otto und Robert Bergmüller und Firmenchef Michael Bergmüller ihre Gäste informierten.

Heimische Werkstoffe, regionale Lieferanten

Der Besuchergruppe mit Landrat Peter Dreier an der Spitze, mit Bayerbachs Bürgermeister Werner Klanikow und Kreisrat Erwin Irlbeck, der das Treffen arrangiert hatte, wurden aber vor allem die aktuelle Leistungskraft der Firma vorgeführt, die derzeit rund 35 Beschäftigte zählt, unter ihnen 18 Zimmerer, fünf Schreiner, ein Holzbauingenieur, ein Bauingenieur, ein Wirtschaftsingenieur und drei Techniker sowie fünf Auszubildende. Vom Rohbau bis zur schlüsselfertigen Vollendung von Wohnhäusern oder auch von großen Gewerbebauten bietet die Firma ein Rundum-Paket.

„Unser Leistungsspektrum umfasst Bedarfsanalyse und Beratung über einen Vorentwurf ebenso wie Planvorlage-Berechtigung, Tragwerksplanung, Energie-Beratung und –Berechnung und den Brandschutznachweis“, legte Michael Bergmüller dar. Sein Vater Robert Bergmüller lenkte den Blick auf ein weiteres Standbein für den kontinuierlichen Erfolg der Firma: Das Unternehmen schöpft aus den Ressourcen der Heimatregion. „Nahezu alle Materialien, die wir benötigen, stammen aus der direkten Umgebung“, betonte er. Und auch die Partnerfirmen, die mitwirken, schlüsselfertige Gebäude zu errichten, „kommen ausschließlich aus der Region und es verbindet uns mit ihnen in aller Regel eine langfristige Zusammenarbeit“.

Freude am Beruf: Kaum Fluktuation bei Mitarbeitern

Die Fassaden der neuen Werkshallen bestehen aus heimischem Lärchenholz, die Heiz-Zentrale gewinnt die Energie aus Hackschnitzeln, völlig CO2-neutral. Nicht erst die Endprodukte, nämlich energie-effiziente Gebäude aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, tragen bei zur Schonung von Ressourcen, des Klimas und der Umwelt – der ganze Fertigungsvorgang ist diesen Zielen verpflichtet.

Und auch das Betriebsklima stimmt offensichtlich in der Firma: Mit Begeisterung erzählte etwa Robert Bergmüller von langjährigen Mitarbeitern und davon, dass es kaum Fluktuation in der Belegschaft gebe. In punkto Nachwuchs herrsche kein Mangel an qualifizierten jungen und tüchtigen Leuten.

Landrat Dreier zeigte sich beeindruckt von den hochmodernen Fertigungsmaschinen und davon, welch hoher Wert auf Arbeitssicherheit gelegt wird. Aber auch die wohlige Ausstrahlung, die Atmosphäre, die das viele, in den Büros, ja selbst im Aufzugs-Schacht verbaute Holz allen Räumlichkeiten verleiht, beeindruckten Dreier und seine Begleiter.

Zirka 25 bis 30 Wohneinheiten erstellt die Firma pro Jahr, die meisten in einem Umkreis von 50 Kilometern um den Standort Bayerbach. Was für große Zukunftschancen der Holzbau hat, welche ungeahnten Möglichkeiten die extrem stabilen Rahmenkonstruktionen sowie die Kombination von Holz mit anderen Baustoffen bieten, machte Seniorchef Robert Bergmüller mit einer Präsentation deutlich: Er zeigte etwa das 24-stöckige „HoHo Wien“, mit rund 85 Metern das zweithöchste Holzhochhaus der Welt. So hoch hinaus will die Firma Bergmüller (vorerst) nicht: Aber, dass das Unternehmen weiter so nachhaltigen Erfolg hat, das wünschte Landrat Dreier den Inhabern, den Mitarbeitern und der Gemeinde Bayerbach, die zu recht mächtig stolz sei auf die Bergmüller Holzbau-GmbH.

Quelle: Landshuter Zeitung vom 26.10.2020
Text und Foto: Elmar Stöttner, Pressereferent Landratsamt Landshut

 

 

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